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Die Fassade übernimmt neben dem
Dach den Schutz vor Niederschlägen, Luftfeuchte, Frost,
mechanischen Abrieb, Wind und Sonne – also recht viel auf
einmal! Deswegen ist eine spezielle Pflege in Abhängigkeit
der Fassadenart unerlässlich. Im Folgenden wollen wir Ihnen
Hinweise zur Werterhaltung der Fassade Ihres Hauses geben.
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Algen und Pilze
an Fassaden. Ursachen und Vermeidung (Gebundene Ausgabe)
von Roland Büchli (Autor), Paul Raschle (Autor)
Kurzbeschreibung
An wärmegedämmten Fassaden tritt häufig starkes Pilz-
und Algenwachstum auf, Bauherren und Planer aber auch
Ausführende von Außenwandbeschichtungen stehen dieser
Situation oft ratlos gegenüber. Meist sind vielfältige
Ursachen hierfür verantwortlich. Der Band zeigt auf,
unter welchen Bedingungen mit Algen- oder Pilzbefall zu
rechnen ist. Anhand von ausgewählten Beispielen werden
die Ursachen aufgezeigt, insbesondere die biologischen
und bauphysikalischen Gründe und Maßnahmen bei
bestehendem Bewuchs sowie Strategien und Lösungsansätze
der aktuellenForschung beschrieben. |
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Putzfassade
Ihre Putzfassade ist mit einem
Markenprodukt verputzt. Dieses als Wärmedämmverbundsystem
bezeichnete Fassadensystem ist geprüft und gibt Ihrem Haus einen
sicheren Schutz vor Umwelteinflüssen.
Werden die Hinweise unter Punkt 4
beachtet, dann ist auch der hochbeanspruchte Sockelbereich gut
geschützt. Durchgänge von Elektroleitungen sind wie unter Punkt
2 erläutert zu verschließen. Leichte Verschmutzungen können Sie
mit dem Gartenschlauch und gegebenenfalls einer sauberen Bürste
entfernen.
Führen Sie eine jährliche
Inspektion der Fassade durch Inaugenscheinnahme durch!
Hinweis:
Eine bei ungünstiger Exposition des Gebäudes auftretende
Veralgung ist eine natürliche Erscheinung. Das Putzsystem ist im
Rahmen seiner Zulassung mit einem gewissen Algen- und Pilzschutz
ausgestattet. Im Laufe der Jahre vermindert sich diese
Eigenschaft. Auf Grund immer besserer Umweltbedingungen durch
weniger Algizide und Fungizide in der Landwirtschaft und der
Filtertechnik in der Industrie kann es zu einer Veralgung
kommen. Die Gefahr ist umso geringer, je stärker die Vorgaben
aus Punkt 4 eingehalten werden. Auch sollten Sie verschattenden
Bewuchs und Gartenteiche nicht in der Nähe von Fassaden
anordnen. Je nach Lage des Hauses, ländliche Region, Bäume,
umgebende Bebauung, Gewässer und der Rauigkeit der Oberflächen
können Putzfassaden veralgen. Dies ist kein Mangel. Im Rahmen
eines bauseitigen Überholungsanstriches können spezielle
Grundierungen eingesetzt werden, die wiederum für eine gewisse
Zeit ein Algenwachstum verhindern.
Holzfassade
Eine Holzfassade ist eine sehr
lebendige Fassade. Sie besitzt die Einzigartigkeit von natürlich
gewachsenem Holz. Durch die Standortbedingungen des Baumes und
seines Einschnitts ist jedes Fassadenprofil ein Unikat.
Nadelhölzer besitzen einen natürlichen Harzanteil, dieser ist
wichtig für die natürliche Resistenz. Bei direkter
Sonneneinstrahlung kann es bei Harzgallen, die bisher unsichtbar
im Holz verborgen waren, dazu kommen, dass das Harz an die
Oberfläche tritt. Dies ist kein Mangel, sondern eine natürliche
Eigenschaft von Hölzern. Vor dem nächsten Überholungsanstrich
kann das Harz mit einem Spachtel abgestoßen werden. Bei Ihrem
Haus haben wir nur getrocknetes Holz verwendet. Trotzdem kann es
auf Grund von Wuchsmerkmalen des Holzes und der Einschnittart
auf Grund von Sonneneinstrahlung und Umgebungsklima zu Rissen
kommen. Risse im Rahmen der Zulässigkeit der zu Grunde liegenden
Norm sind nicht zu vermeiden. Beschichtungen haben die Aufgabe,
das rohe Holz zu schützen. Sie werden mehrlagig aufgebracht und
jede Beschichtung hat eine besondere Funktion zu erfüllen. Im
Regelfall ist dies Imprägnieren – Grundieren – Zwischen- bzw.
Endbeschichten. Je transparenter eine Beschichtung ist, umso
geringer ist der Widerstand gegen Sonneneinstrahlung. Sonne bzw.
UV-Strahlung hat die Eigenschaft, die Kittsubstanz des Holzes zu
zerstören. Daher sind deckende Beschichtungssysteme langlebiger
und benötigen zeitlich geringere Überholungsintervalle.
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Holzfassaden
(Gebundene Ausgabe)
von Ursula Baus (Autor), Klaus Siegele (Autor)
Kurzbeschreibung
Kaum ein Baustoff erlebt derzeit ein solches Revival
wie Holz: Unter ökologischen Gesichtspunkten überzeugt
das Material seit jeher, aber konstruktiv-gestalterisch
haftete ihm über Jahrzehnte die Anmutung des Biederen,
Regionalen, Antiquierten an.
Das hat sich in jüngster Zeit radikal geändert, nicht
zuletzt durch das Angebot einer Vielzahl
leistungsfähiger, industriell gefertigter
Holzwerkstoffe. Wie traditionell und zeitgemäß
konstruierte Holzbauten in europäische Städte und
Landschaften integriert werden können, wird in
einführenden Texten und an Beispielen mit bislang
unveröffentlichten Konstruktionsdetails und Fotos
gezeigt.
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Vormauerschalen
Vormauerschalen bestehen aus
nichttragenden Mauerschalen. Die Eigenschaften der
Vormauersteine können höchst unterschiedlich sein. Auch spielt
die Art der Verfugung eine große Rolle. Vormauersteine können
hochfest und glasiert sein, aber auch aus einem porösem Stein
mit sehr rauer und saugfähiger Oberfläche bestehen.
Vormauerschalen sind nicht schlagregendicht. Daher nehmen sie in
Abhängigkeit der Beanspruchung durch den Stein bzw. durch die
Fuge Feuchtigkeit auf. Bei starker Beanspruchung kann Wasser
durch die Vormauerschale dringen und auf der Rückseite der
Vormauerschale zum Fußpunkt laufen. Hier wird das Wasser durch
die Entwässerungsöffnungen sicher nach außen geführt.
Entwässerungöffnungen sind daher immer frei zu halten, so dass
ein sicherer Abfluss möglich ist. Planmäßige
Entwässerungsöffnungen unter Terrain müssen vor Verschlammung
geschützt werden und in eine sickerfähige Schicht führen.

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